Ich habe Riding The High gelesen, ohne die ersten beiden Bände der Reihe zu kennen, und bin trotzdem gut in die Geschichte hineingekommen. Die Bücher lassen sich nämlich problemlos unabhängig voneinander lesen. Nach diesem Band haben es Teil eins und zwei auf meine Wunschliste geschafft, weil mir das Setting der Silver Pines Ranch-Reihe grundsätzlich gut gefallen hat. Wir haben es anders gemacht als die anderen. Auf unsere Art. Und ich will gar nichts dran ändern. - S. 422 Die Geschichte rund um Cole und Ginger klang für mich eigentlich nach einer Romance, die genau meinen Geschmack treffen könnte. Small-Town-Vibes, spontane Ehe und eine gemeinsame Vorgeschichte bringen viel Potenzial mit. Beim Lesen hat mich das Ganze dann aber leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass man schnell durch das Buch kommt. Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Vor allem konnte ich keine richtige Bindung zu Cole und Ginger aufbauen. Ich hatte...
"Ich muss so vieles wiedergutmachen. Aber es gibt kein Gutmachen, weil es nicht mehr gut wird, nur vielleicht ein bisschen weniger schlimm." - S. 32 Leider hat es mich insgesamt nicht überzeugt. Ich war mehr als einmal kurz davor, das Buch abzubrechen, weil mich die Geschichte nicht richtig packen konnte. Der Roman erzählt auf mehreren Zeitebenen von Theresia und Vio. Grundsätzlich finde ich solche Erzählweisen spannend, hier hat es für mich aber nicht richtig funktioniert. Die einzelnen Handlungsstränge konnten mich nicht wirklich fesseln und wirkten stellenweise eher langatmig. Was für mich am schwersten gewogen hat, war die fehlende emotionale Verbindung zu den Charakteren. Ich konnte keinen richtigen Draht zu ihnen aufbauen, wodurch mich viele Entwicklungen kalt gelassen haben. Die Figuren blieben für mich zu oberflächlich und ich hatte oft das Gefühl, ihnen eher von außen zuzusehen, statt wirklich mit ihnen mitzufühlen. "Love it. Change it. Or leave it. Aber alles ...